Artikel und Texte

 

Wann war 2012?

Seit ein paar Jahren pfeifen es die Spatzen so laut von den Dächern der Esoteriker aller Coleur, dass es bis Hollywood gedrungen ist: 2012 wird die Welt untergehen, und zwar am 21. Dezember. Und wenn nicht untergehen, so müssen wir uns zumindest darauf einstellen, dass der Planet Erde gehörig durcheinander gewirbelt wird. Je nach Gustus durch einen Polsprung, einen „Photonen- oder Synchronisationsstrahl“, den mysteriösen Planeten X oder ein Ereignis ähnlichen Kalibers.

Optimistischere Gemüter verbinden die Katastrophe immerhin mit einem Aufstieg der Erde in höhere Dimensionen, auch von Aktivierung zusätzlicher DNS-Stränge ist bisweilen die Rede. Wie verlässlich aber ist das Datum? Und könnte es sein, dass die erwartete Katastrophe statt vor uns, gerade hinter uns liegt?

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Vom Sterben in die Welt

Ein (zwangsläufig unvollständiger) Beschreibungsversuch, das Paradox von Ich, Bewusstsein, Wirklichkeit und Tod zu entwirren.

Mein erstes Sterben war sehr interessant. Es geschah auf einem „Seminar“ in einer Badewanne nach sieben Tagen ohne Flüssigkeitszunahme und hielt ungefähr drei Stunden an. Es begann mit der Beobachtung, dass mein Bewusstsein langsam aus dem Körper driftete und sich, vereinfacht ausgedrückt, im Raum verteilte.

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Ich bin der ich sein werde

Was für eine Errungenschaft: In spätestens zwanzig oder dreißig Jahren werden alle Menschen permanent über terrabit-schnelle Funkkanäle miteinander verbunden sein und so Zugang haben zu allen Daten, Bildern, Filmen und Informationen, die sie sich nur wünschen. Und das dreidimensional in Echtzeit, hoher Auflösung und ohne Umweg über Displays direkt ins Hirn.

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Die Falle

Es hat wenig Sinn, Denksysteme über das Wesen der Falle zu entwerfen, wenn das einzige, was man zu tun hätte, um aus der Falle herauszukommen, darin besteht, dass man die Falle erkennt und ihren Ausgang findet....

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Wo die Wüste lächelt

Schaut man aus zwei, drei Kilometern Höhe auf die Region, könnte man meinen, die Wüste lächelt. Die Konturen des Mundes (manche sehen darin auch ein Auge) werden von einem schmalen Berggrat gebildet, der das Areal dadurch zu einer flachen Schale formt. Noch vor ein paar Jahren war die Wüste hier so braun wie das sie umgebende Land mitten in der algerischen Sahara, ein karger, steiniger, von der Sonne tyrannisierter Flecken. Jim Morrison könnte sich hier die Inspiration für seinen legendären Song „The End“ geholt haben.

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Aus dem Corpus Hermeticum

Im Fall du dich selbst, also Gott, nicht kannst gleichmachen, so kannst du Gott nicht verstehen, denn gleich wird verstanden von seinesgleichen. Du musst dich zu einer unermesslichen Größe machen und von allen Leibern ausspringen, dich über alle Zeit erheben und die Ewigkeit werden. So wirst Du Gott verstehen...

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