Über mich

Obwohl studierter Pädagoge, habe ich lange als Schlipsträger in der Wirtschaft gearbeitet, zuletzt in einer PR-Agentur und als freier Journalist. Einige der in dieser Zeit entstandenen Artikel sind im Menüpunkt Texte zu finden.
Wie so oft war es eine Krise, die mein Leben mit Ende 30 in eine andere Richtung lenkte. Die „Suche“ begann.
Erste Station war der Avatar-Kurs von Harry Palmer, der mir einige wichtige Einsichten in das Muster erlaubte, das wir gewöhnlich als „Ich“ bezeichnen.
Nach dem Avatar-Master-Abschluss und einer Einweihung ins Krya-Yoga (in der Tradionslinie (Paramahamsa Hariharanandas) war ich der Meinung, dass nun schwerere Geschütze aufgefahren werden müssten:
sieben Tage Vipassana-Meditation ohne Wasser und sonstige Nahrung.
In diesem sogenannten Lichtnahrungsprozesses öffnete sich für mich das erste mal ein Fenster ins Absolute. (siehe dazu auch den Artikel Mein erstes Sterben)
In der Hoffnung, dieses Fenster endgültig zu öffnen, machte ich mich – nach einem mehrtägigen Dunkelraum-Retreat – auf den Weg nach Indien, wo ich in den Ashrams verschiedener "spiritueller Meister" mehr zu erfahren erhoffte. Die Hoffnung ging nur teilweise auf und so folgte der „Dampfkochtopf“ Open Sky House – eine spirituelle Community unter Leitung des Osho- und Papaji-Schülers Premananda, und längere Aufenthalte in Pachamama, wo sich langsam die tieferen Aspekte der Großen Wahrheit zu offenbaren begannen.

Zu der gehört unter anderem, dass es letztendlich weder einen Weg gibt noch jemanden, der ihn gehen könnte, weder ein Innen, noch ein Außen. Alles ist Eins, und alles ist DAS - ein Mysterium aus Freiheit, Liebe und Nichtwissen.
Und DAS ist unser wahres Selbst. Aus der dualen Perspektive des kleinen Ich wird dieses Erkennen der Wirklichkeit „Erwachen“ genannt oder auch (nicht mehr ganz zeitgemäß) „Erleuchtung“. Die Hindus und Buddhisten nennen es „Selbstrealisation“.
Aus der absoluten Perspektive freilich ist klar, dass auch „Erleuchtung“ nur eine Idee bzw. ein Konzept ist.
Keine Illusion hingegen ist (unter anderem) die ungeheure Freiheit, die sich offenbart, sobald man den Schleier einmal gelüftet hat. Diese Freiheit ist mein Ruf und mein Angebot an alle, die dafür offen genug sind.
Ist sie realisiert, kann die Reise mit fliegenden Fahnen weiter gehen. Frei nach Augustinus lautet die Aufschrift auf ihnen: Liebe und tue, was du willst!

 

 
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